Wunder und Wunderlichkeiten im Allgäu
Wer als Fremder ins Allgäu kommt, kann sich nur wundern. Im Großen wie im Kleinen Frömmigkeit, Wunder- und Aberglaube. Halb erstaunt und halb zweifelnd versucht man, Marienglauben und die Rituale zueinander finden zu lassen. Selbst der Papst muss hin und wieder einmal eingreifen, um der „Wundersucht“ Herr zu werden.
Die echten Wunder findet man aber trotzdem in den Kirchen. Wer sich eine Ferienwohnung Allgäu mietet, um nicht nur die wunderschöne Natur zu bestaunen, sondern auch auf der Suche nach Kultur ist, wird sein wahres Wunder erleben. Jede kleine Dorfkirche ist ein Schmuckstück für sich, welches, wie ein Edelstein in grünem Gewand, in der Landschaft sitzt.
Alles was man dafür tun muss, ist, der eigenen Nase zu folgen und den nächsten Braun-Weißen Punkt anzusteuern. Wundervoll abgelegene Klöster erwarten einen. Die meisten von ihnen sind während der Öffnungszeiten frei zugänglich. Manche von ihnen besitzen sogar einen Souvenirladen, in welchem Rosenwasser, Rosenkränze und handgemachte Erzeugnisse aller Art erworben werden können. Grund genug die Thermorollen zum rotieren zu bringen.
Wer sich noch mehr wundern will, sollte am Sonntagmorgen in einer Kirche erscheinen. In diesem, auf den ersten Blick, so spärlich besiedelten Land, leben unglaublich viele Menschen, welche sehr stark mit ihren Traditionen verbunden sind. Viele von ihnen erscheinen in Tracht, um der Predigt des Pfarrers zu lauschen.
Auch was die Musik angeht, lohnt sich ein Gang zu den geistigen Mittelpunkten dieser schönen Landschaft. Die Orgelkonzerte beim sonntäglichen Gottesdienst sind schon gut. An Feiertagen jedoch, bekommen sie eine ganz eigene Qualität. Für diese Auftritte wird lange geprobt. Sie fließen mit den Bräuchen der Einwohner und den Ritualen der Kirche zusammen, was eine wundervolle Darbietung kreiert.